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Konzept

Diese Konzeption ist Eigentum des Kindergartens „Villa Kunterbunt“. Jedwede Übernahme von Formulierungen, Sätzen, Kapiteln oder Teilen dieser Konzeption ist verboten. Dies gilt für jede Form der Fotokopie oder einer anderen Form der Nutzung.

Pädagogische Grundlagen

Konzept01

Jedes Kind ist eine individuelle Persönlichkeit, die wir achten und schätzen (Achten bedeutet aber nicht, dass alle Wünsche erfüllt werden!) und auf ihren Lebensweg ein Stück begleiten wollen.

Jedes Kind ist

Akteur seiner Entwicklung (Jean Piaget)

mit eigenem Lerntempo, eigenen Interessen und eigenen Bedürfnissen. Neugierde und Offenheit bilden die Grundlage. Jedes Kind ist ein selbstbestimmt, fühlender, denkender und handelnder Mensch, Getreu dem Motto von Maria Montessori:

„Hilf mir, es selbst zu tun“ (Maria Montessori)

verstehen wir uns als UnterstÜtzer. Wir sind Vorbilder und bieten Hilfestellung, damit das Kind möglichst vieles alleine bewältigen kann.

Leitbild

Das Kind – Mittelpunkt unseres Denkens, Fühlens und Handelns.

Das Kind steht im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Schon beim ersten Kontakt wollen wir in freundlicher Atmosphäre eine tragfähige Basis herstellen. Wir wollen dem Kind während seines Aufenthalts ein Gefühl von Geborgenheit und Schutz vermitteln. Die Gefühle des Kindes sind uns wichtig: Wir wollen sie ernst nehmen und achten. Wir wollen das Kind anregen und unterstützen, im Rahmen seiner Möglichkeit aktiv an seiner Entwicklung mitzuarbeiten. Offenheit prägt unser Verhältnis zum Kind und seinen Eltern.

Unser Bildungs- und Erziehungsauftrag – unsere Ziele

Die optimale Förderung des einzelnen Kindes ist unser Ziel. Durch gute öffentlichkeitsarbeit und Fortbildungsveranstaltungen für die Eltern wollen wir zum positiven Erscheinungsbild nach aussen beitragen. Anregungen und Kritik von Kindern, Eltern und Mitarbeitern werden konsequent für Verbesserungen genutzt. Wir wollen unserer Verantwortung für das Kind und dem uns entgegengebrachten Vertrauen der Eltern jederzeit gerecht werden.

Unsere Zusammenarbeit mit den Eltern

Besonderen Wert legen wir auf eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern. Dazu gehört der kurze Informationsaustausch beim Bringen und Holen des Kindes ebenso wie geplante Einzelgespräche und Elternabende. Bei Bedarf unterstützen wir die Eltern in Erziehungsfragen oder leiten diese an qualifizierte Fachstellen weiter.

Unser Umgang miteinander

Unsere Ziele können wir nur in einer angenehmen Arbeitsatmosphäre erreichen. Deshalb pflegen wir ein gutes und kollegiales Betriebsklima, das gekennzeichnet ist durch: gegenseitige Wertschätzung, höflichen und freundlichen Umgangston, gemeinsames Miteinander, starke innerbetriebliche Vertrauensbasis, umfassende gegenseitige Information, gute Kooperation zwischen den einzelnen Gruppen, konstruktive und vorurteilsfreie Problemlösungen, demokratischen und kooperativen Führungsstil, Motivation und Integration aller Mitarbeiterinnen und hohe Identifikation mit den Zielen unseres Hauses.

Unsere Fachkompetenz – unsere Qualifikation

Unser Standard wird nach pädagogischen Prinzipien und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen kontinuierlich weiterentwickelt. Die Erziehung und Bildung des Kindes auf fachlich hohem Niveau – verbunden mit liebevoller Zuwendung – ständig zu verbessern, ist unser Bestreben. Unsere Mitarbeiterinnen sind das Fundament unseres Hauses: Die Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeiterinnen nimmt deshalb einen hohen Stellenwert ein. Die enge und reibungslose Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gruppen sowie dem Träger spart Zeit und Ressourcen. Qualitätssicherung und -verbesserung wird durch Standards und Dokumentation regelmässig überprüft und gemeinsam weiterentwickelt.

Pädagogischer Ansatz

Wir vereinen verschiedene pädagogische Ansätze in unserer Arbeit. Wie ein roter Faden durchzieht der Ansatz der Ganzheitlichkeit und Herzensbildung unsere gesamte Arbeit. Wir sind bemüht, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern wir versuchen auch, in den Kindern ein Gefühl für die grundlegenden menschlichen Qualitäten zu wecken und in ihnen Redlichkeit, Mitgefühl, die Fähigkeit zu verzeihen und Verständnis für andere Menschen wachsen zu lassen. Diese Eigenschaften sind für das Glück und das Überleben der Welt ganz einfach unverzichtbar.
Wir lehren den Kindern, mit anderen in den Dialog zu treten und Konflikte ohne Gewaltanwendung zu lösen; wir lehren ihnen, sich im Falle von Unstimmigkeiten auch für das zu interessieren, was der andere denkt. Wir bringen den Kindern bei, die Dinge nicht von einem engen Standpunkt aus zu beurteilen und nicht nur an sich selbst, an ihre Gemeinschaft, ihr Land, ihre Rasse zu denken, sondern sich bewusst zu werden, dass alle Wesen die gleichen Rechte und die gleichen Bedürfnisse haben. Wir versuchen in den Kindern ein Gefühl der Verantwortung zu wecken, wir zeigen ihnen, dass nichts was wir tun, wirkungslos ist, sondern alles den Rest der Welt beeinflusst.

Bei uns steht das

„Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ (Johann Heinrich Pestalozzi)

im Mittelpunkt.

Ganzheitlichkeit

„Der Mensch vermag gar manches durch zweckmässigen Gebrauch einzelner Kräfte, er vermag das Ausserordentliche durch Verbindung mehrerer Fähigkeiten. Aber das Einzige, ganz, ganz Unerwartete leistet er nur, wenn sich die sämtlichen Eigenschaften gleichmässig in ihm vereinigen.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Wir stellen die Ganzheitlichkeit in den Vordergrund unseres pädagogischen Bestrebens, denn das ganzheitlich arbeitende Gehirn verdient ganzheitliches Lernen. Wir verstehen uns als „Menschenbildner“ mit Kopf, Herz und Hand im alten reformpädagogischen Sinne (u. a. Fröbel, Montessori, Petersen, Freinet) und berücksichtigen dazu die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Hirn-, Intelligenz- und Lernforschung sowie die Bedingungen der „Neuen Kindheit“. Soziale Kompetenzen und emotionale Intelligenz sind ein fester Bestandteil unserer Bildungs- und Erziehungskonzeption.

Ganzheitlich lernen heisst:

  • mit Freude und Neugier forschen und entdecken
  • mit allen Sinnen die Welt wahrnehmen und begreifen
  • eigene und konkrete Erfahrungen machen
  • Raum und Zeit bewegt erfahren
  • ins Gleichgewicht mit sich und der Umwelt gelangen
  • Denkstrukturen entwickeln, hirngerecht und vernetzt lernen
  • eigen- und mitverantwortlich handeln
  • mit Kopf, Herz und Hand lernen

Herzensbildung

„Nicht im Kopf, sondern im Herzen liegt der Anfang.“ (Maxim Gorki)

Daniel Goleman spricht von der emotionalen Intelligenz. Wir möchten sie Herzensbildung nennen, weil Bildung eben mehr ist, als nur eine Frage des Wissens und des Verstandes. Der Begriff Herzensbildung macht deutlich, dass die Wissensmenge nicht das ausschliessliche Gütekriterium für einen gebildeten Menschen ist, sondern dass er darüber hinaus Schlüsselqualifikationen aus dem Reich des Herzens, der Emotionalität und der Menschenkenntnis braucht.

Konzept02

Nur wenn wir die Herzen der Kinder ansprechen, können wir überhaupt etwas erreichen.

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