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Konzept

Der lebensbezogene Ansatz

Wir arbeiten in Anlehnung an den lebensbezogenen Ansatz und natürlich nach den Vorgaben des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes.

Das heißt für uns:

  • Es geht um das Erleben für das Kind, die Einbeziehung und Mitgestaltung – Partizipation – ihres Alltags.
  • Es geht um menschliches Miteinander, d.h. Freude, Enttäuschung, Traurigkeit werden geteilt, aber  die Kinder sollen zeigen, worüber sie stolz sind.
  • Wir als pädagogisches Personal wollen „unsere“ Kinder auf das Leben vorbereiten: Stärkung des Selbstwertgefühls – bedeutet Erwachsene und Kinder sprechen auf Augenhöhe miteinander; Stärkung und Entwicklung besonders von sozialen Kompetenzen; Kindern ihre Individualität lassen.
  • Lebensbezogen heißt aber auch, mit Menschen umzugehen, die anders sind.
  • Wahrung von Brauchtum und Tradition (z.B. christliche Feste wie Sankt Martin, Ostern, Nikolaus, Erntedank u.s.w.)
  • Weltoffen: Anteilnahme und Aufmerksamkeit bei Problemen in anderen Ländern (z.B. Aktion „Geschenk mit Herz“)
  • Lebensbezogen heißt für uns aber auch, Orientierung am Leben des Kindes – familienorientiert

 

Wichtig ist es uns, jedes Kind spüren zu lassen, dass es willkommen ist.

Durch eine liebevolle, ganz individuelle Eingewöhnung mit einer vertrauten Person, bauen die Kinder eine neue Beziehung zum pädagogischen Personal auf.

So kann der Kindergarteneintritt als neuer Lebensabschnitt, sowohl für die Kinder als auch Eltern,

mit Freude und einem angenehmen Gefühl beginnen.

Dafür orientieren wir uns am „Berliner Modell“.

 

Welches Bild vom Kind haben wir?

  • Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit.
  • Jedes Kind ist einzigartig mit einem individuellen Entwicklungstempo.
  • Jedes Kind ist wissbegierig, experimentierfreudig, kreativ, neugierig, offen für Neues – kleiner Forscher.
  • Jedes Kind ist ein Teil der Gesellschaft.
  • Jedes Kind ist ein kompetenter Mensch mit seinen Stärken und Schwächen.
  • Jedes Kind hat ein Recht auf Mitsprache und -gestaltung seiner Bildung und Entwicklung betreffend.

 

WAS EIN KIND ZUM LEBEN BRAUCHT!

Was ein Kind zum Leben braucht ist genug zu Essen,

auch das Trinken und Genießen woll´n wir nicht vergessen.

Wichtig ist für jedes Kind spielen und bewegen,

dazu Freunde die mit ihm geh´n auf allen Wegen.

Lasst die Kinder leben, frei nach Entfaltung streben

und wie ein bunter Schmetterling in die Luft erheben!

Was ein Kind zum Leben braucht ist Neugier-Lust auf Leben!

Fantasie und Forscherdrang seien ihm gegeben.

Wichtig ist die Offenheit für´s Neue, Schöne, Ferne,

für die Kunst und die Musik, für Sonne, Mond und Sterne.

Lasst die Kinder leben, frei nach Entfaltung streben

und wie ein bunter Schmetterling in die Luft erheben.

(Karin Schaffner-gekürzt)

Waldmulle

Seit Herbst 2015 sind wir ein Waldmulle-Kindergarten, dazu hat das Personal eine Fortbildung bei Anita Egle absolviert. Die gebürtige Schwedin leitet selbst seit ca. 25 Jahren eine Waldmulle-Gruppe in Schrobenhausen.

Wer ist Waldmulle:

Waldmulle ist der Freund der Tiere und Kinder. Er ist eine Phantasie- und Spielfigur, die im Wald lebt und die Natur wie ein Buch liest.

Wo Waldmulle kommt her:

Das Märchen vom Waldmulle wurde von Gösta Frohm 1957 in Schweden geschrieben und ist dort in dem Verein FRILUFTSFRÄMJANDET integriert. Dieser Verein ist gleichzusetzen mit dem „Bund Naturschutz“. Waldmulle ist auch in Ländern wie Finnland, England, Lettland, Japan und Deutschland vertreten.

Waldmulles Botschaft:

„Geht behutsam mit der Natur um“

Waldmulle ist ein Symbol für Rücksicht in der Natur. In der kleinen Perspektive zu lernen behutsam mit der Natur umzugehen macht den Kindern bewusst, welche Einwirkung ihr Handeln auf die Natur hat und legt den Grundstein für ein ökologisches Verständnis.

Unsere Ziele

  • Grundverständnis für ökologisches handeln
  • Umweltbewusstsein im Alltag
  • den Kindern ein Gefühl für die Natur zu vermitteln
  • Rücksicht auf die Natur zunehmen
  • Kenntnisse über Pflanzen und Tiere
  • Ihren Körper zu beherrschen (Fein- und Grobmotorisch )
  • Zusammenarbeit lernen und Gemeinschaft erleben
  • In der Natur zu spielen und Phantasie entwickeln
  • Lernen Verantwortung zu übernehmen für die richtige Ausrüstung für ver-schiedene Wetterlagen z.B. Kleidung, Brotzeit, Rucksack…
  • Freude an der Bewegung in der Natur bei (fast) jedem Wetter

Das Kind in der Natur:

Das primitive Leben in Wald und Flur vermittelt den Kindern einen Kontakt mit unserem Ursprung. Freiluftaktivitäten bei jedem Wetter und zu allen Jahreszeiten schenkt dem Kind Erlebnisse und Abenteuer, die zu Erinnerungen für das ganze Leben werden.

Kein erwachsener Forscher ist halb so neugierig wie ein Kind. Die Neugier in sich ist wie eine Urkraft im Kind. Alles muss untersucht und aus einander genommen werden, soweit das eigene Vermögen reicht. Die Natur ist ein unübertroffenes Labor für alle Kinder.

Durch das Anregen zu eigenen Entdeckungen wird das Beobachtungsvermögen der Kinder in der Natur trainiert.

Kinder haben mehr Bedarf an frischer Luft und freien Flächen um sich zu bewegen, als wir Erwachsenen im Allgemeinen berücksichtigen. Kinder müssen sich oft und viel bewegen, um ihre Motorik und Muskeln zu trainieren und zu entwickeln. Unebene und Natürliche Untergründe wirken stärkend auf die Ent-wicklung und stimulieren außerdem die Phantasie und Kreativität.

Unser Waldmulle-Tag:

Regelmäßig  gehen wir mit allen Kindern zu einem festgelegten Ort: Gerolsbach/Kohlstatt.

Dort verbringen alle den Vormittag  mit Naturerlebnissen, Spielen und Brotzeit.  Wir haben einen Satz Kinderschnitzmesser dabei, so dass alle Kinder die es möchten mit dem Schnitzen vertraut werden. Dies erfolgt unter Einführung und Beaufsichtigung des Personals. Auch mit dem Sägen wird es so gehandhabt. Ab und zu besucht uns der Waldmulle, mit dem wir ebenfalls verschiedene Aktivitäten erleben können. Im Wald gibt es einen Treffpunkt der mit den Kindern errichtet und zum Mulleplatz ernannt wurde. Zusätzlich zu unseren Waldmulletagen bieten wir Waldprojekte über einen längeren Zeitraum für alle Kinder an.

Erkennen kann man uns an den grauen Beenie-Mützen mit einem Aufnäher von Waldmulle.

 

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